| lyric | Weil ich ein Jäger bin.
1. Das Blattwerk fällt, es herbstet schon, auf zur Jägerei, ich zieh mein grünes Röcklein an, heißa, bin vogelfrei. Dann geh ich durch den grünen Wald und stell den stolzen Hiorsch, mein Jagdhorn schallt, welche eine Freud, trara, dann geh ichauf die Pirsch.
Der Wind trägt meine Melodie zum Himmelszelt empor, und an dem stillen Waldessaum hört man der Vöglein Chor. So zieh ich durch den dunklen Tann, hab eines nur im Sinn, ich heg und pflege die Natur weil ich ein Jäger bin, trara, weil ich ein Waidmann bin.
Doch wenn es herbstet packt es mich, zieh fröhlich durch den Wald, trari, trara, welche eine Freud, wenn dann mein Jagdhorn schallt. und schieß ich auch mal keinen Hirsch, hör nur den Böglein zu, dann raunt der Wind durch’s Blätterdach, hier ist des Jäger’s Ruh. |