| lyric | 1. Wenn die Primeln gelb und Veilchen blau, und Maßlieb silberweiß im Grün, und Kuckucksblumen rings die Au mit bunter Frühlingspracht umblühn, des Kuckucks Ruf im Baum erklingt, und neckt den Ehemann, wenn er singt: Kuku, kukuk; Der Mann ergrimmt, wie er das böse Wort vernimmt.
2. Wenn Lerche früh den Pflüger weckt, am Bach der Schäfer flötend schleicht, wenn Dohl und Kräh und Täubchen heckt, ihr Sommerhemd das Mädchen bleicht, des Kuckucks Ruf im Baum erklingt, und neckt den Ehemann, wenn er singt: Kuku, kukuk; Der Mann ergrimmt, wie er das böse Wort vernimmt.
3. Wenn Eis im Zapfen hängt am Dach, und Thoms, der Hirt, vor Frost erstarrt, wenn Hans die Klötze trägt ins Fach, die Milch gefriert im Eimer hart, die Spur verweht, der Weg verschneit, dann nächtlich friert der Kauz und schreit: Tuhu, tuwwit, tuhu, ein lustig Lied; derweil die Hanne Würzbier glüht. |