| lyric | 1. Du lieber Waldbach, weißt du's noch, wie zwei mit hellem Herzgepoch, im Mond der Maienwonnen bei dir den esten Kuß getauscht? Die Welle rennt, die Welle rauscht: verronnen!
2. Du lieber Waldbach, weißt du’s noch, wie schwoll die Brust mir stolz und hoch, wenn ich voll Lust gesponnen an deinem Saum manch’ kühnen Traum! Zersprühend ächzt der Wellenschaum verronnen!
3. Du lieber Waldbach, weißt du’s noch, wie ich gebeugt vom Kummer Joch in deinem kühlen Bronnen geweint viel Tränlein herb und heiß. Mitleidig raunt die Welle leis: verronnen. |