| lyric | 1. Seht doch, wie der Rheinwein tanzt in dem schönen Glase, wie er hin und wieder ranzt und keucht in die Nase, daß man vom Geruche bald dumm und dämsch muß werden! Nein, was hat er vor Gewalt über uns auf Erden!
2. Lieber Rheinwein, küsse mich mit verliebten Scherzen! Ich hingegen werde dich weidlich wieder herzen. Drücke dich die beste Kraft von der Berge Klippen, nämlich deinen Rebensaft, dicht an meine Lippen!
3. Du durchsuchst die dunkle Gruft aller unsrer Glieder und des ganzen Leibes Kluft artig hin und wieder, und willst immer obenaus, machst ein solches Lärmen, daß bei uns das ganze Haus hebet an zu schwärmen.
4. Nun, so tanz, mein lieber Wein, tanz in deinem Glase, tanze, weil wir lustig sein, tanz auch in die Nase! Durch die Nase tanze fort, wo du hin kannst kommen! Und so wird uns auf dein Wort alles Leid genommen. |