| lyric | Zögert Sonne noch am Rande, treten Menschen aus den Häusern, die versinkende zu grüßen, steigen auch auf nahe Hügel, bis zur Dämmerung, dann kehren sie zurück in ihre Stuben, wollen ruhen, wollen sinnen.
Euch ist ein andrer Weg befohlen! Geht ihn, ohne umzuschaun! Fort vom Trug der Untergänge stracks ins Herz der Mitternächte längs den Strömen zum Gebirg hin müßt ihr Wandern unermüdlich! So dient ihr dem Lebenstage!
Denn der Stern, der euch enteilte, rast nun brünstig euch entgegen! Noch vom Glanz des Vortags trunken schaut ihr östlich neue Hellung, Atmend auf geklärtem Gipfel über Dünsten und Gewittern steht ihr glühend, und wie Adler firmt euch der urhelle Strahl. |