Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Wen Gott will recht Gunst erweisen

Liedtext

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first_lineWen Gott will recht Gunst erweisen
lyricWen Gott will recht Gunst erweisen
dem drückt er hundert „Stei“ i d’Hand,
und schickt ne vierzeäh’ Tag uf Reise
is liebe, schöne Schwyzerland.

Denn packt me ’s Bündel schlüft i d’Socke,
’s Herz ginget scho vor luter Freud,
Wer wett au gäng deheime hocke,
die Reis’ die het no keine greut.

Do gits so schöni, stille Täli,
und Seeli ’s isch e wahre Pracht.
Rings Berge, Dörfer, hübschi Städtli,
daß jedem ’s Herz vor Freude lacht.

J Feld und Wald do blüet’s so liebli,
’s wachst Frucht und Obst und guet Wy.
Aschöne Meiteli und Büebli
isch nie e große Mängel gsy.

Gsesch det ds stolze Burehus,
wie’s glänzt im Sunneschy.
Unds Gärtli drum enBlumenstruß
do mueß schön z’wohne sy.

Und daß die Lüt do glücklich sind
das g’seht me alle a,
em Bur, der Frau dem Gschäärli;
so möcht is au gern ha.

Wo d’Bächli vo höche Felse tose,
do lit der Freiheit Paradies.
Lawine obenanbe chrose,
bhüet d’Alperose, ’s Edelwys.

Wo Reh und Gemse ume springe
und ’s Echo hallt vo Wand zu Wand.
Wo Senne schöni Jodler singe
lit euses schöne Alpeland.

Drum wämmer tüchtig los marschiere,
berguf, bergab mit früschem Muet.
Schlechts Wätter hämmer nid z’risgiere
de Barometer stoht uf guet.

Dur’s Alepland,
dur’s Heimetland,
dur’s liebe Schyzerland!
language ISO 639gsw = german swiss / allemand suisse / schweizerdeutsch / schwyzerdüütsch
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