| lyric | Wen Gott will recht Gunst erweisen dem drückt er hundert „Stei“ i d’Hand, und schickt ne vierzeäh’ Tag uf Reise is liebe, schöne Schwyzerland.
Denn packt me ’s Bündel schlüft i d’Socke, ’s Herz ginget scho vor luter Freud, Wer wett au gäng deheime hocke, die Reis’ die het no keine greut.
Do gits so schöni, stille Täli, und Seeli ’s isch e wahre Pracht. Rings Berge, Dörfer, hübschi Städtli, daß jedem ’s Herz vor Freude lacht.
J Feld und Wald do blüet’s so liebli, ’s wachst Frucht und Obst und guet Wy. Aschöne Meiteli und Büebli isch nie e große Mängel gsy.
Gsesch det ds stolze Burehus, wie’s glänzt im Sunneschy. Unds Gärtli drum enBlumenstruß do mueß schön z’wohne sy.
Und daß die Lüt do glücklich sind das g’seht me alle a, em Bur, der Frau dem Gschäärli; so möcht is au gern ha.
Wo d’Bächli vo höche Felse tose, do lit der Freiheit Paradies. Lawine obenanbe chrose, bhüet d’Alperose, ’s Edelwys.
Wo Reh und Gemse ume springe und ’s Echo hallt vo Wand zu Wand. Wo Senne schöni Jodler singe lit euses schöne Alpeland.
Drum wämmer tüchtig los marschiere, berguf, bergab mit früschem Muet. Schlechts Wätter hämmer nid z’risgiere de Barometer stoht uf guet.
Dur’s Alepland, dur’s Heimetland, dur’s liebe Schyzerland! |