| lyric | 1. Länger werden nun die Schatten, auf den grünen Wiesenmatten wogt das Gras im Abendwind. Blumenkelche leis sich schliessen, nocheinmal die Böglein grüssen, bis vom Tag sie müde sind.
2. Nur im Dörfchen ist noch Leben, Stimmen leis herüberweben bis die Abendglocke klingt. Sanft vom Himmel dann hienieden sinkt der heil’ge Abendfrieden. Allen er die Ruhe bringt.
3. Drüben überm Hügelrande winkt im rosa Prachtgewande letzter lieber Sonnenschein. Dann kommt leis die Nacht geglitten. Und mit ihren weichen Schritten hüllt ein sanfter Schlaf dich ein. |