| lyric | 1. Frühmorgens durch die Klüfte wir blasen Viktoria! Eine Lerche fährt in die Lüfte: „Die Spielleut’ sind schon da!“ Da dehnt ein Turm sich verschlafen im Morgengrau, wie aus dem Traume streckt sich der Strom durch die stille Au!
Froh ihre Äuglein balde tun auf die Bächlein all’ im Wald, im grünen Walde, das ist ein lust’ger Schall!
2. Das ist ein lust’ges Reisen; der Eichbaum kühl und frisch mit Schatten, wo wir speisen, deckt uns den grünen tisch. Zum Frühstück musizieren die muntern Vögelein, der Wald, wenn sie pausieren, stimmt wunderbar mit ein. Die Wipfel tut er neigen, als gesegnet’ er uns das Mahl, und zeigt uns zwischen Zweigen tief unten das weiter Tal.
Tief unten, da ist der Garten der schänsten aller Frau’n; wir können nicht lange warten, durch’s Gittertor wir schau’n. Wo die weißen Statuen lauschen, da ist’s so still und kühl, die klaren Brunnen rauschen, der Flieder duftet schwül. Wir zieh’n vorbei und singen in der stillen Morgenzeit; im TRaume hört sie’s klingen, wir aber sind schon weit. |