| lyric | 1. O wundervolle Maiennacht, im Mondenlicht der Rhein; die Gärten in der größten Pracht ein weiter Blüthenhain. Die grüne Flut, der Nixen Reich, von fernen Glockenschall; die weiche Luft weht vom Gesträuch das Lied der Nachtigall.
2. Die Wellen tragen deutschen Gruß von Bergen hin zum Meer; ihr Silberschäumen wie ein Kuß der Liebe, trennungsschwer. Erzählend von der alten Macht, von Helden, mutig kühn; wie holder Frauenmund gelacht, von Schönheit, mildem Sinn.
3. In Mondenscheinnacht, zur Maienzeit, da träumt die Liebe süß. Der alte Rhein im Frühlingskleid, ein deutsches Paradies! Du Ehrenstrom im Heimatland, der Rebenstände Wein, euch segne Gottes Vaterhand mit goldnem Sonnenschein! |