| lyric | Wir wohnten beisammen am grünen Rhein, der Wald nd ich und die Lieder mein; wir waren gar treue Gesellen. Und was wir gesungen, geträumt und gedacht, das sagten wir leis’ in der Mondscheinnacht ganz heimlich den silbernden Wellen.
Doch einst mußt’ ich ziehn in die Welt hinaus, ich sollt’ mir bauen ein eig’nes Haus im Osten in schimmernder Weite. Ihr Freund, ich sag’ euch für immer Ade, wie tut mir das Scheiden so weh! Gibt keiner von euch mir’s Geleite.
Da schüttelt das Haupt wohl der Rhein und der Wald: wir sind zum Wandern schon lang’ zu alt, wie sehr wir dir auch gewogen! Doch als ich trat in mein neues Heim, erklang mir gar fröhlich wohl Reim auf Reim. Die Lieder sind mit mir gezogen! |