| lyric | 1. Muttersprache, Mutterlaut! Wie so wonnesam, so traut! Erstes Wort das mir erschallet, süsses erstes Liebeswort, erster Ton, den ich gelallet, klingest ewig in mir fort.
2. Sprache schön und wunderbar, ach, wie klingest du so klar! Will noch tiefer mich vertiefen, in den Reichthum, in die Pracht; ist mir’s doch, als ob mich riefen Väter aus der Grabesnacht.
3. Ueberall weht Gottes Hauch, heilig ist wohl mancher Brauch. Aber soll ich beten, danken, geb ich meine Liebe kund, meine seligsten Gedanken sprech ich wie der Mutter Mund. |