| lyric | 1. Seht ihr es vorüberwehen dort im Wind das leichte Blatt, war vom Kelch der wilden Rose, saß noch heut am grünen Strauch, froh sich wiegend ob dem Moose, spielend mit dem Abendhauch. Wellen, sie schwellen und halten’s umfangen, und mit den Wellen ist’s untergegangen.
2. Habt ihr das Mädchen gesehen, das ma Wege sitzt so matt? Ist das nicht die wilde Rose, die so froh zum Tanze ging und dem Burschen dann so lose und so leicht am Arme hing? Blühend und glühend im heißen Verlangen, und im Verglühen ist’s untergegangen. |