| lyric | Tief im einsamen Tal, still aus dem Tannwald heraus, glänzend im Sonnenstrahl raget ein Gotteshaus.
Jahre, sie zogen herauf, Jahre, sie sanken ins Grab, Waffen, sie zielten darauf, Waffen, sie prallten ab.
Bilder an Bilder gereiht, zogen am Dome dahin, und die enteilende Zeit machte die Bilder entfliehn.
Ruhig zum Himmel empor steiget der Türme Gestalt, und der erhabene Chor trotzet der Zeiten Gewalt.
Was aus wuchtigem Stein frommme Andacht erstellt, weit in die Zeiten hinein redet’s zur staunenden Welt:
Über dem Flitter, dem Schaum, über dem irdischen Rauch, über die Zeit und dem Raum wehet des Ewigen Hauch. |