| lyric | Es gor vom schaumbesprühten Belt Bis zu Sankt Gotthards Nebelklüften In Fehdezorn und Streit die Welt, Und Wehgeschrei quoll in den Lüften.
Da stieg von seinen grünen Weiden Der Hirt zu Tal zum Felsenstrand, Und zu Gelöbnis, Schwur und Eiden Hob er die wetterbraune Hand.
„Es komme, was da mag! Mit Waffen und mit Wehren Mit Schwertern und mit Speeren Erwarten wir den Tag!“
Geschärft ist Spieß und Hellebard, Sturmhut und Harnisch sind gehämmert, Ums Banner steht das Volk geschart, Der Freiheit blutig Frührot dämmert.
Es gleißen Helm und Panzerspangen, Dumpfschütternd stampft der Hengste Huf, Doch über langer Speere Standen Aus tausend Kehlen dröhtn der Ruf!
„Es komme, was da mag! Mit Waffen und mit Wehren Mit Schwertern und mit Speeren Durchkämpfen wir den Tag!“
Das Schlachtenungewitter schnob Noch hundertfach durch unser GRünde, Eh’ sich aus Blut und Drangsal hob Der sturmgefeite Bau der Bünde.
„Es komme, was da mag! Mit Waffen und mit Wehren Mit Schwertern und mit Speeren Erwarten wir den Tag!“ |