| lyric | Wie pocht das Herz mir in der Brust trotz meiner jungen Wanderlust, wann, heimgewendet, ich erschaut’ die Schneegebirge, süss umblaut, das grosse stille Leuchten.
Ich atmet’ eilig wie auf Raub, der Märkte Dunst, der Städte Staub. Ich sah den Kampf. Was sagest du, mein reines Firnenlicht, dazu, du grosses stilles Leuchten?
Nie prahlt ich mit der Heimat noch und liebte sie von Herzen doch! In meinem Wesen und Gedicht allüberall ist Firnelicht, das grosse stille Leuchten.
Was kann ich für die Heimat tun, bevor ich geh’ im Grabe ruhn? Wea geb’ ich, das dem Tod entflieht? Vielleicht ein Wort, vielleicht ein Lied, ein kleines stilles Leuchten. |