| lyric | 1. Sankt Galler Land, du grüner Kranz, geschlungen um des Säntis Fluh. Die Dörfer rings im Sonnenglanz trägst wie zum Silberschmucke du. Und Mais und Reben stehn am Rhein, das Korn holt Gold aus schwarzem Grund. So reift dem Lande Brot und Wein, das Unterpfand in gottes Bund.
Heimatland! Gott betreut’s, heller Stern, mein Schweizerkreuz!
2. Sant Galler Volk, du freier Stamm, die Arbeit prägte deinen Schlag. Wildwasser bändigte dein Damm, sei Meister auch in Haus und Hag. Mit Werkgerät und Nodelstich, mit Männerkraft und Frauenfleiss, so schuf das Volk sein Banner sich aus Mattengrün und Linnneweiss.
3. Schau, wie das Wappen Stab an Stab zum beilbewehrten Bund vereint, so stehn auch wir landuaf und ab, geschlossen gegen jeden Feind. O Schweizervolk, o Schweizerland! Dein Turm im Osten stehe stark, er halte Sturm und Wetter stand an freier Eidgenosen Mark. |