| lyric | 1. Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, welch herrlich Wort, wenn es die Tat gebiert. Der Müde liebreich unterstützt den Müdern, der ein’ dem andern Rat und Hilfe wird. Wenn deine Söhne dir ihr Bestes weih’n, Helvetia, dann magst du ruhig sein!
2. In keiner Not sollst du verzagt uns finden, o Vaerland, du selbst bist unsre Kraft. Mit Taten wollen wir aufs neue begründen, den heil’gen Schwur, der unser Land gesahfft. Wenn wir dir ale unsre Kräfte weih’n, Helvetia, dann magst du ruhig sein!
3. Uns trennen und entzwei’n kann nur das Sterben, o Schweizerland, so sei’s, wenn Gott es will. Ein einig freies Land sei unsern Erben, die Freiheit, Gleichheit unsres Kampfes Ziel. Wenn deine Söhne dir ihr Leben weih’n, Helvetia, dann magst du ruhig sein!
4. Gefahr, Verderben kann uns niemals schrecken, nein, glüh’nder Mut hält unser Banner hoch. Wenn unsre Leiber auch das Feld bedecken, wir starben nicht umsonst: Die Schweiz lebt noch! Weil wir im Tode noch die Treu’ dir weih’n, Helvetia, so magst du ruhig sein! |