| lyric | 1. Musik, du himmlische Gebilde voll hoher Macht, voll süsser Milde, wir fühlen doppelt tief dein Walten wenn uns ein Leid das Herz gespalten. Der schmerzenswogen wirres Drängen, es glüttet sich vor deinen Klängen; besänftigt all die Fluten ziehen ins weite Meer der Harmonien. Wie ORgelton, wie Meeresweogen kommt dann der Trost ins Herz gezogen und stillt der Seele wildes Sehnen und löst das Wen in milde Tränen.
2. Musik, du himmlisches Gebilde voll hoher Macht, voll süsser Milde, du pochst noch in den tiefsten Schmerzen mit leisem Finger an die Herzen. Und wenn die Seele gramgebrochen, kein Wort mehr hört, ds Trost gesprochen; wenn längst verstummt die stillen Klagen im Leid, das tränenlos getragen, dann fühlt das Herz in Orgeltönen ein hehres himmlisches Versöhnen und findet in dem Klang der Lieder den letzten Trost, die Tränen wieder. |