| lyric | 1. Die ersten Menschen sind nächst Gott di elust’gen Musikanten! Sie treiben mit den Sorgen Spott, allweg’ des Heils Trabanten. Soldieren bringt viel Pack und Qual, wir leben wie im Himmelssaal: Die Ehr’ den Musikanten!
2. Ziehn abends wir die Stadt hinauf, tun sie ein STücklein blasen: da gehen alle Fenster auf, es lauschen Turm und Strassen. Der Brummbaß treibt’s vor allen toll, er brummt der Stadt die Ohren voll, die geht aus Rand und Massen.
3. Die Rößlein kriegen auch ihr Teil, sie tänzeln wie auf Seiden. Ein Wunder macht uns stracklich heil von Tages Mühn und Leiden. Kein Mägdlein das nicht winkt und lacht ei Sixt! Wer hat die Welt erdacht uns so viel Herzensweiden!
4. Hätt’ ich ein Faß Tokayerwein und würd nicht selber dürsten, die Musikaten lüd’ ich ein, allsammen, draus zu bürsten! Doch wär’s vielleicht ein schlechter Spaß, zu wenig wär’ ein einzig Faß: Sie schlürfen wie die Fürsten. |