| lyric | Auf Korn und Wiesen sinkt ein lichter Schleier, die Quelle plaudert lachend durch das Tal. Es schweigt der Wald in träumerischer Feier, und durch die Büsche huscht der Mondenstrahl. Ein Duftbouquet in goldiggrüner Vase prangt auf den Wiesen wild die Blütenpracht, der Glühwurm flammt im taudurchnäßten Grase, leis durch die Felder rauscht die süße Nacht.
D lispelt durch die Halme ein Erwachen, wie Ährenzischeln ein gedämpfter Ton. Kornblumenblaue, sanfte Augen lachen, in Feuerkelchen flammt der rote Mohn. Am Raine blüh’n die ersten wilden Rosen, in blassen Blüten liebeatmend auf, im Sternenglanze schaukeln die Skabiosen und milde Küsse haucht das Mondlicht aus. |