| lyric | 1. Nun blüht der Mohn im gelben Korn o Sommertag, wie bist du reich! Des Lebens nie versiegter Born wallt hin, dem breiten Strome gleich.
2. Zur Sonnenhöhe stieg das Jahr, streut Licht in engste Waldverliess, und alle Wunder werden wahr, die uns der Frühling ahnen liess.
3. O Somemrtag, wie bist du schön! Mit Rosen ist durchwirkt dein Kleid, du hebst den Schleier von den Höhn und webst der Heide Prunkgeschmeid.
4. Dein Morgen netzt den Fuss im Tau, dein Abend gibt der Seele Mut, dass sie gleich der versöhnten Au nach Sturm und Drang selig ruht. |