| lyric | Ich lieb' mein Land, die Felder, Wiesen, ihr Atem und ihr grenzenloses Schweigen; die Bäume, die wie gute alte Riesen sich rauschend unterm Himmel neigen.
Der kleine Bach im schmalen Bett, des Wassers hell und dunkle Weise, der Föhn, der aus den Bergen weht, der Schwalbenzug vor seiner Winterreise.
Das sind die Dinge, die ich liebe: die Königskerzen und den Löwenzahn, des Herbstes Glühen, des Frühlings Triebe, die Primeln, Schlehen, Mohn und Enzian.
Ich lieb dies alles sondergleichen; des Winters Stille und des Sommers Glut, der Lärchen Nadelfall, die rauhen Eichen, das Reh, das zart im Dickicht ruht.
Und dieses Land ist Sinnbild mir und Sein, in jeder Krume, jedem Baum und Stein. Ich lieb’ mein Land. |