| lyric | 1. Mach auf des Herzens Fensterlein, du liebe süsse Maid! und lasse doch den Frühling ein mit aller seiner Freud. Der böse Traum ist ja vorbei der langen Winternacht; das ganze Thal dem jungen Mai voll Lust entgegenlacht!
2. Und aus dem Walde strömt hervor die ganze Frühlingslust. Es schallt der Vögel Jubelchor aus voller, frischer Brust. Und überall’ der Erdenlust der Himmel klar und rein, des ganzen Segens sich bewusst, mit seinem Sonnenschein!
3. Und mitten in dem Frühling stehst, ein’ Blume du im Thal, ohn’ Blatt und Blüte und vergehst in deiner Sehnsucht Qual. S’ist ja nicht mehr Winterszeit, mach auf das Fensterlein, und lass, du arme, süsse Maid, lass doch den Frühling ein! |