| lyric | 1. Wenn nach des Winters dunklen Tagen die goldne Frühlingssonne strahlt, wenn auf den kahlen Bergeshalden das erste Hoffnungsgrün sich malt, dann wird das Herz so froh, so selig, dann ist vorbei all Schmerz und Qual, und jauchzend klingts von allen Lippen: Wie wunderschön bist du, mein Heimattal!
2. Wenn aus dem fernen warmen Süden die Schwalbe kehret froh zurück und zwitschend von des Nestes Rande dir singt ein Lied von Lieb und Glück, dann weitet sich dein Herz voll Hoffnung, dann lacht dir Lenz und Sonnenstrahl; und jauchzend klingts von deinen Lippen: Wie wunderschön bist du, mein Heimattal!
3. Und wenn in weiten fremden Landen des Lebens Woge dich umrauscht, nach holden, längst verhallten Klängen dein sehnend Ohr vergebens lauscht, dann träumt dein Herz sich wohl zurücke, vergisst dann all die Not, die Qual, und jubelnd brichts von deiner Lippe: Bald kehr auch ich zurück ins Heimattal! |