| lyric | 1. Sag, Mägdlein, willst du nimmer frein, was wartest du so lang? Kann keiner dir der rechte sein, wird dir denn gar nicht bang? Der Frühling gar schnell verblüht, die Tage der Rosen vergehen.
2. Wohl möcht ich gerne einen frein, doch der ist weit von hier; der fährt auf hohfer, wilder See und hält doch Treue mir. Nicht lang wird der fern mehr sein, ich harre in Sehnsucht des Einen.
3. Sie harrte lange Jahr auf ihn, doch kehrt er nie zurück. Ihr Haar ward weiss, die Wange blass und trüb des Auges Blick, sie harrte voll Schmerz umsonst: die Wellen ihn hielten umschlunge. |