| lyric | 1. Wem gehört das Krügelein, das kühlen trank mir gab? Wem gehört das Mägdelein das heiss geliebt ich hab? Um das ich gefreiet, als es hat gemaiet; doch der Zungen Falschheit hat uns, ach, entzweit.
2. Ach, verschüttet ward das Krüglein von dem goldnen Sand, und mein argbetörtes Mägdlein einen andern fand. Quell und Krüglein decken Kraut und Dornenhecken, denn der Zungen Falschheit hat uns, ach, entzweit.
3. Wieden rauschen überm Krüflein wildbewegt vom Wind; dort als Braut zum Altar führen sie das holde Kind. Muss still stehn zur Seiten, Gram und Kummer leiden, weil der Zungen Falschheit uns hat, ach, entzweit. |