| lyric | 1. Glück auf, nun ist uns über Nacht der lust’ge Lenz erstanden! Die grüne Erde staunt und lacht, befreit von Winters Bangen. Schon schmückt sich Wald und Wiese hold, der Frühlingsonne flüssig Gold liegt schimmernd auf den Landen.
2. Der Mai mit seinem Duft und Schein macht alle Schlösser springen, er schenkt den rechten Würzewein, lässt jede Harfe klingen. Und wo ein Herz verloren schien, da hebt aufs neue nun darin die Hoffnung ihre Schwingen.
3. Auch mir ist leis, ich ahnt’ es kaum, ihr Lichtlein aufgegangen, des grössten Glückes Morgentraum träum’ ich mit Lust und Bangen. Und sollt’ er nicht von Dauer sein ich danke für den Sonnenschein, will nicht zu viel verlangen! |