| lyric | 1. Nun beut mir [uns] der Sommer den ersten Strauss, wer kann das Wunder deuten? Viel Sorgen warten vor meinem Haus. Ich lass’ sie warten, ich lach’ sie aus! Die Glockenblumen läuten: All Tag im Jahr ein Freudlein nimm wahr!
2. Mir ist als müsst ich der ganzen Welt die gute Kunde bringen. Nun baut der Himmel höher sein Zelt, kein Quell der nicht von Wonnen erzählt: die Glockenblumen läuten: All Tag im Jahr ein Freudlein nimm wahr!
3. Und doch, so oft sich der Sommer neut, will Wehmut mein Herz umdüstern. Mein Frühlingsglück, meine junge Zeit, wie wandelt ihr sacht, wie flieht ihr weit! Die Glockenblumen flüstern: All Tag im Jahr ein Freudlein nimm wahr! |