| lyric | 1. Rosen auf den Weg gestreut, und des Harms vergessen! Eine kleine Spanne Zeit ward uns zugemessen. Heute hüpft im Frühlingstanz noch der frohe Knabe, morgen weht der Totenkranz schon auf seinem Grabe.
2. Wonne führt die junge Braut heute zum Altare; eh die Abendwolke taut ruht sie auf der Bahre. Ungewisser kurzer Dau’r ist dies Erdenleben; und zur Freude, nicht zur Traur’ uns von Gott gegeben.
3. Gebet Harm uind Grillenfang, gebet ihn den Winden; ruht bei frohem Becherklang unter grünen Linden. Fühlt, solang es Gott erlaubt, Kuss und süsses trauben, bis der Tod, der alles raubt, kommt, sie euch zu rauben. |