| lyric | 1. Der Traube Saft behagt dem Mund, doch Müh erheischt der edle Wein, und blitzt des Bechers köstlich rund: Sein Silber will gegraben sein; dann harret erst noch auf das Erd des Schmiedes kunsterfahrne Hand; so ähnlich reift des Mannes Herz entgegen seinem Vaterland.
2. So schwebt das Lied wie Glockensang durch heitre Sommerluft einher un dkündet laut, dass winterlang dem Sänger keine Müh zu schwer. Drum schafft, bis aus den Bechern blinkt der Männer Ehre schön verklärt und keiner mehr aus Silber trinkt, der nicht des Weins und Silbers wert!
3. Und wo sein ferner, goldner Ton aus TRümmern neue Völker hebt, blüht auch die neue Rebe schon und ihre Ranke spinnt und webt; in Wäldern trinkt am Felsenquell das Hirtenkind aus hohler Hand, bis wieder bringt aus Bechern hell der Mann sein Hoch dem Vaterland! |