| lyric | 1. Frei, wie des Adlers mächtiges Gefieder, erheb sich zur Sonne der Gesang, und ungehindert, wie des Sturmes Drang, ergieße sich der Strom der Lieder,
2. Denn in der Freiheit nur gedeiht das Schöne, nur fessellos ergreift es das Gemüt, wie uns das Reich des Lenzes frei umblüht, umwog’ uns auch das Reich der Töne.
3. Dann ruht der Himmel auf der Lieder Schwingen, das Höchste, was die freie Seele kennt, die freudig sich vom Druck des Staubes trennt, zum Ätherzelt empor zu dringen. |