| lyric | 1. Dräi Glogge tüend der lüüte, mit häimeligem Klang, si tüend dich treu begläite, dis ganzi Läbe lang. Bald rüefed si zom Truure, bald klingeds häll und froh, und wänn die Glogge lüüte, dänn muesch id Chile goh.
2. Chuum liisch du i der Wiege, so wirsch zur Tauffi treit, und als chli Mänschechindli, i d Hand vom Herrgott gleit. Det chunnsch en Säge über, wo dich gar nie verloot. Dräi Glogge tüend der lüüte und säged: Grüess di Gott!
3. Wirsch gschuelet, trüllet, gschliffe, uf eimal bisch en Maa, du suechsch e artigs Brüütli, und dänn tuesch Hochsig haa. Und wider holsch de Säge fürs Läbe dänn zu zwäit. Dräi Glogge tüend der lüüte und wünsched Glück für bäid.
4. Äs Läbe isch vergange voll Aarbet und voll Müeh, Härz, jetz häsch gnueg vom Soorge, gäll, möchtisch häiwärts zie. Din letschte Gang uf Äärde, gaht det in Fridhof ue. Dräi Glogge tüend der lüüte und rüeffed dich zur Rueh. |