| lyric | 1. Sieh', dort am Berg fliehen die Schatten, im Dämmerlicht der Tag verschied; die Nachtigall weit durch die Matten, fern aus dem Busch schmettert ihr Lied.
2. Nun herrscht im Tale tiefes Schweigen, nichts regt sich mehr in Strauch und Baum, des Lenzes süße Düfte steigen, durchfluten weich den Waldesraum.
3. Dann zieht durch helle Frühlingsnacht der Mond herauf in goldner Pracht. Herz,o mein Herz, schau in die Ferne und blicke auf zum Licht der Sterne, wo freudig dir die Hoffnung lacht, daß strahlend der Tag erwacht. |