| lyric | 1. Drei Raben saßen auf der Wacht, dort im Tal, im düstern Tal, sie waren schwärzer als die Nacht. Da sprach der älteste Gesell, wer zeigt uns eine Futterstell’, dort im Tal, dort im tiefen Tal?
2. Weit hinten in dem Brachgefild’, dort im Tal, im düstern Tal, da liegt ein Ritter unterm Schild. Sein Hund zu seinen Füßen ruht, bewacht des Herren Leichnam gut, dort im Tal, im tiefen Tal.
3. Sein Falk’ bewacht die Lüfte scharf, dort im Tal, im düstern Tal, kein Tier dem Toten nahen darf. Doch sehet, von dem Walde dort ein Reh sich nah’n dem Schreckensort, dort im Tal, im tiefen Tal.
4. Es achtet nicht auf Falk’ und Hund, dort im Tal, im düstern Tal, leckt ihm die blut’ge Todeswund’. Gräbt ihm ein Grab beim Morgenrot und ist am Abend selber tot, dort im Tal, im tiefen Tal. |