| lyric | 1. Hoch am Firn das Eis zergeht, wenn der Föhn vom Berge weht. Und es fängt zu rinnen an, bricht sich durch die Schluchten Bahn weiter wird, was eng begann, mächtig strömts zum Meere hin. Schweizer, laßt mit gleichem Sinn uns der Welt verbunden sein! Schweizerschild, bleib firnenrein, unbefleckt von Hass und Streit, Schweizerherz bleib weit wie Ströme weit!
2. Schweizersinn bleibt unbeirrt! Manch betörend Trugbild schwirrt übers Land und kommt zu Fall. Eins nur kannst du sein aufs Mal: Berg ist Berg und Tal ist Tal. Bleib dem eignen Wesen treu, halte frei von fremder Spreu des ererbten Feldes Korn! Strom wächst aus dem klaren Born karger BNerge, fließt zum Meer. Eigne Kraft den Weg zur Weite schafft.
3. Demut bleibt stets hochgemut, hegt getreulich kostbar Gut, frei von Dünkel und von Neid einer würdelosen Zeit, frei von Ränkesucht und frei von verruchter Heuchelei! Solche Freiheit tut uns not. Lasset unsre Kraft ihr weihn, laßt uns Eidgenossen sein: freuen Menschen zugesellt hochgemut und frei wie’s Gott gefällt. |