| lyric | Nun aber bleibet Glaube, Liebe, Hoffen, ein himmlisch Kleeblatt erdenwärts gesenkt in Herzen, die der Himmelssonne offen und von der ew’gen Liebe Tau getränkt. Sie prangen da in wundervoller Schöne, die hehren Drei, von Gott gehalten hoch. Wie herrlich aber aller Lob ertöne, die größte aber ist und bleibt die Liebe doch.
Langmütig ist die Liebe, freundlich linde, arglos und selbstlos, treu der Demut hold, und geduldig und geschwinde auf Gutestun und echt wie laut’res Gold. Der Wahrheit Freundin, alles gern vertragend, gern alles hoffend, hofft und duldet sie. Vergebend reichlich, nach dem Frieden jagend, gern dienend, und das ihre suchend nie; nun aber bleibet Glaube, Liebe, Hoffen, die größte aber bleibt die Liebe doch. |