| lyric | 1. Es stand im kühlen Schatten grün ein Blümlein wunderblau; es wollte nur bescheiden blüh’n, daß keiner es erschau’, und sich mit Tau befeuchten zu lieblich um zu leuchten.
2. Ein Knabe kam, gar schön und licht; es blickt’ ihn an so bang; un dreckte es das Hälslein nicht: Da ging er seinen stummen Gang. Es blieb im Tau im feuchten, zu lieblich um zu leuchten.
3. Doch als der Knabe nimmer kam, hing es sein Köpfchen tief und welkte hin in Leid und Gram, und als es seinen Namen rief, starb es im Tau im feuchten, zu lieblich um zu leuchten. |