| lyric | 1. Es schlief die gute Mutter Erde ein lange, kalte Winternacht; daß Freud und Frühling wieder werde, ist sie zu neuer Lieb erwacht. Sie küßt mit ihrem warmen Hauch, was Gott begabt mit Leben, und Mensch und Tier und Baum und Strauch fühlt gütig Frauenweben.
2. Du Liebste Gottes, der dich degnet, du Mutter, o, wie bräutlich schön bist du uns Kindern heut begegnet, da wir den Mai zu grüßen gehn. Und Jubel steigt aus Herz und Mund und jeder jungen LKehle, daß froher Dank zu dieser Stund dir, Mutter Erd, nicht fehle.
3. Nun heb ein jede Stimm, die klingen und jauchzen und frohlocken kann, den großen Dankeschor zu singen in Lust und Fröhlichkeit mit an. Die alte Erd, die neu erstand, die gute Mtter Erdem mit Blüten segnet sie das Land, daß neues Leben werde. |