| lyric | 1. Die Äcker liegen kahlgeräumt, der Bauer hat sein Werk vollendt; von welken Blättern bunt umsäumt, stehn alle Bäume letzte Frucht, es naht des Sommers rasche Flucht.
Im Weinberg glühts von Reb zu Rebe, die feuchten Nebelschleier brechend, der Morgensonne Lichtgewebe Glutwärme sendet heiss und stechend, ins weite Rebgelände greift auf dass die letzte Traube reift.
Das Jagdhorn schallt in Waldesgründen, es lauern Füchse, Wey und Raben, das Wild entflieht, die Hunde winden, man will die Weidmannsfreude haben, den Hirsch im Forst, das Reh im hoo! Hali! Hali! Halo!
So gibt der Herbst mit vollen Händen wohl jedem was er braucht zum Leben; o lass es uns zum Guten wenden: Nach reichem Nehmen, reiches Geben! Ja, schaffst du nicht für dich allein, wird jährlich gute Ernte sein. |