| lyric | Jeder Wiener hört gern den Radetzkymarsch, es erinnert ihn ja der Radetzkymarsch an den Glanz und Ruhm der Vergangenheit, an die himmelblaue Zeit.
Wenn es auch heut’ nicht mehr den Radetzky gibt sind und bleiben wir alle doch stets verliebt in die Marschmusik, Marschmusik ist wie eine Rutschpartie ins Glück.
Vater vom Strauß hat den Marsch erdacht, hat er uns und der Welt ein Geschenk gemacht, so fröhlich, so selig macht alle der Marsch von unserem Strauß, den Jubel, den Trubel hört man heraus, der herrschte in Wien, wenn tschin ta ta tschin über’n Ring einst der Burgmurrer ging.
Ein Schusterbub lief neben der Banda her, und er pfiff vergnügt den Takt dazu, als ob er der Feldherr wär’; die Mäderln fein, die Mäderln klein, sie machten so gern Spalier, wegen der Musik nicht nur allein, den Bräutigam suchten sie hier.
Und ist der stramm vorbei marschiert, da glaubten die Mäderln dran, dass er nur vo ihnen defiliert, und winkten ihm dann.
Doch keiner sieht in Reih’ und Glied zur Seite mit einem Blick, doch die Herzen schlagen voller Glück im Rhythmus und Takt der Musik. |