| lyric | 1. Wenn wir hinausziehn am Frühlingssonntag, singend unser Tanzlied, dann hüpft das Herz schon den jungen Mädchen; alle Burschen freun sich. Leis hebt es an; doch mählig tönt es lauter, immer heller, schnell und schneller; Bub und Maid im Blüttenkranze liegt zum Tanze, wenn das Lied so lockens anhebt:
2. Ist wo ein Mägdlein das fern dem Tanz blieb, weil der Liebste fern ist, dann vor der Heimkehr tönt ihr zum Ständchen Hoffnung unser Tanzlied. Das tönt so süß: „O Mägdelein laß dein Zagen! Bald vergangen ist dein Bangen, führt dich Lieb im Hochzeitskranze froh zum Tanze, o wie tönt es dann ins Herz dir:
3. Ziehn wir dann heimwärts, und glänzt im Goldllicht Waldespfad und Woge, dann grüßt noch einmal das Lied die Mondnacht, Zauber übt sein Hauch dann. Denn seht, o seht! Am Stromrand welche ein Reigen! Wogenbräutchen, Elfenleutchen sind gepaart im Mondengalnz froh zum Tanze, nun ertönts wie Elfenmärlein: ___
1. Wenn wir hinaus ziehn am Frühlingssonntag, singend unser Tanzlied, dann hüpft das Herz schon dem holden Mägdlein alle Burschen freun sich. Leis’ hebt es an; doch mächtig tönt es lauter, immer heller, schnell und schneller; Bub und Maid im Blütenkranze fliegt zum Tanze, wenn das Lied so lockend anhebt.
2. Ist wo ein Mägdlein das nicht zum Tanz ging, weil der Liebste fern blieb, jetzt bei der Heimkehr tönt ihr zum Troste, freudig unser Liedlien. Das tönt so süss: O Mägdlein, lass dein Klagen! Bald vergangen ist dein Bangen, wenn er dich im Hochzeitskranze führt zum Tanze, o tänt es dann ins Herz dir:
3. Ziehn wir dann heimwärts und glüht im Goldlicht Wald und Flur und Bächlein, dann füllt noch einmal das Lied die Mondnacht, Zauber übt sein Hauch aus. Denn seht, o seht! am Stromrand welch ein Reigen! Wogenbräutchen, Elfenleuchten drehn sich leicht im Mondesglane froh im Tanze, und nun tönt’s wie Elfenmärlein: |