| lyric | 1. Ich darf dich umfangen, du jauchzendes Leben, voll Finkengeschmetter im schillernden Tau, dich Weihe der Frühe, vom Schöpfer gegeben, und über Bäumen das himmlische Blau.
Mich Rufen die Berge, die Bäche, die Quellen, wo soll ich nur hin? die Welt liegt bereit mit wallenden Segeln und plätschernden Wellen: Du herrliches Leben, ich fahr in die Zeit.
2. Ich träume von Blumen, ich träume von Stenren, zu schnell flieht der Tag mir, zu schnelle die Nacht. Ich such eide Nähe, ich suche die Ferne, bis aller Reichtum der Seele erwacht.
O edelste Freude, ich darf mich bewähren in Leiden und Wonne, sie sind meine Geleit, und alles, alles wird Liebe verklöären: Du herrliches Leben, ich fahr in die Zeit. |