| lyric | 1. Wir sitzen so traulich beisammen und haben einander so lieb, erheitern einander das Leben o, wenn es doch immer so blieb.
2. Es kann ja nicht immer so bleiben hier unter dem wechselnden Mond. Es blüht eine Zeit, dann verwelket, was mit uns die Erde bewohnt.
3. Doch, weil es nicht immer so bleibet, so haltet die Freunde recht fest. Wer weiß denn, wie bald uns zerstreuet das Schicksl nach Ost und nach West.
Und sind wir auch fern voneinander, so bleiben die Herzen sich nah, und alle, ja, alle wird’s freuen, wenn einem was Gutes geschah.
4. Und kommen wir wieder als Freudne zusammen auf wechselnder Bahn, so knüpfen ans fröhliche Ende den fröhlichen Anfang wir an. |