| lyric | Komm, eile mit mir! Wie reizend die Nacht! Und der Duft vieler Rosen Durchschwängert die schweigende Luft. Hell breitet sich aus Hin über den See Lustig tanzendes Mondlicht und ruft uns: „O komm mit mir!“
Welche Pracht, In der Nacht Glänzt der Weissdorn im Blütenmeer! Hell und rein Vögelein Singen leise ihr Schlummerlied. Blümelein nicken ein Und schlummern, umflutet von Duft. Zur Freude, zum Jubel! Läd die Natur uns ein.
Die Nächt krönt rings der blasse Mond Hüllt alles in Silbergewand O komm mit mir, Es harrt die Nacht Es harrt die Maiennacht! Im Lichtgewand der blasse Mond uns neckt. Im Himmelsgarten Sternlein stehn, wie Blumen Taubedeckt. Es schleicht so sacht, die Nacht heran, Rings umflossen von Pracht. In reizender Schöne läd ein diese Maiennacht. |