| lyric | Das flieget ab, das flieget zu, rundum dem Kirchturm ohne Ruh, ein Schwirren auf, ein Schwirren ab und tief zur Straß’ hinab.
„Was ist mit euch, ihr Schwälblein? Was soll der Lärm? Was soll das Schrei’n? Was haltet ihr für lautes Fest mit soviel hundert Gäst?“
„Das Futter wird knapper, die Mücken geh’n aus, die Nebel zieh’n talein, talaus! Wir rüsten zum Abschied, wir rüsten zur Reis’, nur Schnee und Eis!“
Schwalben, Schalebn schwirren ums Haus, fliegen ein und fliegen aus! „Zwitt, zwitt, zwitt! Lebet wohl ihr lieben Leut! Zwitt, zwitt, zwitt! Lebet wohl, wir wünschen heut, zwitt, zwitt, zwitt, daß nach langer Winterszeit, zwitt, zwitt, zwitt, uns alle ein Wiedersehn erfreut!“ „Ihr lieben Schwälbchen, lebet wohl! Es zieht bei Gott, was kommen soll! Und ist der kalte Winter aus, zieht wieder ein in unser Haus!“ Ein Schreien, ein Flirren, ein Flattern, ein Schwirren! Noch hoch in den Lüften einKreisen an Ort! Dann fliegen sie plötzlich zielsicher nach Süden! Ein Schwarm! Eine Wolke! Und dann sind sie fort! |