| lyric | 1. Wie die Wolke hoch durch die Lüfte fliegt, keiner weiß, woher und wohin, und darunter leicht sich ein Vogel wiegt, auf, ab, mal her und hin, möcht ich auch einmal, wie sie, mit dem Winde geh’n, weit überm Boden so einfach dahin, auf das Treiben seh’n, leicht und gelöst und mit heiterem Sinn.
2. Wie die Blume leuchtet im Wiesengrund und nicht fragt, wozu und warum, bis im Wind schwindet ihr Farbenbunt ohne eine Klag’ darum, möcht ich auch einmal, wie sie, ohne Fragen sein und dabei leben so einfach dahin, stehn’ und geh’n in Regen und Sonn’schein, leicht und gelöst und mit heiterem Sinn.
3. Doch ich kann nicht Wolke, nicht Blume sein, hab mein Plätzchen hier und nicht dort, darf sie schauen, darf mich an ihnen freu’n, gestern, heute, immerfort; gebe mein Liedchen von ihnen dem Winde mit und laß es klingen einfach dahin, mit ihm fliegen, wenn er zieht, leicht und gelöst und mit heiterem Sinn. |