| lyric | 1. Warmer Wind streift die erntereifen Ähren; leise wogt das goldne Garbenmeer. Viele muß die neue Ernte wieder nähren. Gut wird sie. Die Halme wiegen schwer.
2. Warmer Wind läßt die Blätter an den Bäumen tanzen in der Sonne Mittagsschein, und darunter mich im kühlen Schatten träumen, sorgenlos und frei von Enge sein.
3. Warmer Wind streichelt zärtlich deine Wangen, schönes Mädchen und dein schwarzes Haar. Wär’ ich Wind, wie wollt’ ich dich umfangen, still, verborgen, daß niemand es erfahr’. |