| lyric | 1. Der Wind kommt von Westen, von Westen kommt der Wind. Er weht übers Wasser, zum Lande hin geschwind. Die Wolken ziehen ihm voran und zeigen seine Richtung an.
2. Der Wind bringt die Wellen, die Wellen bringt der Wind. Er treibt sie, bis jede im Ufersand zerrinnt. Die Welle gleicht des Lebens Lauf: Sie kommt und wogt und löst sich auf.
3. Der Wind wiegt die Bäume, die Bäume wiegt der Wind. Er streichelt und rührt sie mal rauh und mal gelind. Die Blätter geben ihm die Hand und zieh’n im Herbst mit ihm durchs Land. |