| lyric | 1. Auf der Wiese vor dem Haus winkt ein bunter Augenschmaus: Hahnenfuß und Männertreu, Arnika und Akelei: alle stehen sie inmitten ungezählter Margueriten. Güldenkraut und Rittersporn drängen eifrig sich nach vorn.
2. Auf der Wiese vor dem Plan steht der gelbe Löwenzahn. Alle sind ihm wohlgeneigt, weil er sich bescheiden zeigt; doch der Tochter Pusteblume sagt man nichts zu ihrem Ruhme. Nur der blaue Himmel sieht, wie sie schon die Erde flieht.
3. Auf der Wiese vor dem Haus steht sie still und träumt sich aus. Ach, was ist der Wiesenschaum ungeschlacht vor diesem Traum! Licht und selig wie ein Engel trägt sie auf dem schwachen Stengel wiegend weich und wunderlich eine ganze Welt für sich.
4. Augf der Wiese vor dem Hause gehn die Kinder ein und aus; treibt der Wind sein loses Spiel. Nur ein Hauch, es braucht nicht viel. Nur ein Hauch von einem Kinde, nur ein lindes Wehn der Winde, und des Wunderweltalls Flaum weht davon wie Kindertraum. |