| lyric | Wenn der lahme Weber träumt, er webe, Träumt die kranke Lerche auch, sie schwebe, Träumt die stumme Nachtigall, sie singe, Daß das Herz des Wiederhalls zerspringe, TRäumt das blinde Huhn, e szähl’ die Kerne, Und der drei je zählt kaum, die Sterne, Träumt das starre Erz, gar linde thau es, Und das Eisenherz, ein Kind vertrau es, Träumt die taube Nüchternheit, sie lausche, Wie der Traube Schüchternheit berausche; Kömmt dann Wahrheit mutternackt gelaufen Führt der hellen Töne Glanzgefunkel Und der grlellen Lichter Tanz durchs Dunkel, Rennt den Traum si schmerzlich übern Haufen, Horch! Die Fackel lacht, horch! Schmerz-Schallmeien Der erwachten Nacht ins Herz all schreien; Weh, ohn Opfer gehn die süßen Wunder, Geh’n die armen Herzen einsam unter! |